Das Phänomen Casual Dating im Rahmen des Online-Datings

Die Partnersuche kann so viele Ausformungen haben, wie es Menschen auf der Erde gibt. Das trifft selbstverständlich auch auf die Suche nach einem Partner im Internet zu. Da gibt es eine große Mehrheit von Menschen, die einen liebevollen Partner für eine langfristige Beziehung suchen. Andere haben spezielle Anforderungen an ihren Partner, die dieser zum Beispiel im Bett erfüllen sollte. Wieder andere suchen gar keinen festen Partner, sondern streben nur ein erotisches Abenteuer an. Die Partnersuche ist online sehr einfach.

Mit diesen Menschen wollen wir uns heute beschäftigen. Sie sind meist Single. Die Gründe, weshalb sie keine Paarbeziehung anstreben, variieren stark. Zum Einen ist es möglich, dass sie gerade erst eine Partnerschaft beendet haben und jetzt nur jemanden suchen, der ihren körperlichen Bedürfnissen gerecht werden kann, weil sie sich noch nicht dazu in der Lage sehen, wieder einen Menschen an sich ranzulassen und sich so verletzbar zu machen. Andererseits kann es aber auch sein, dass man nur für kurze Zeit an einem Ort ist und ein wenig Spaß haben möchte. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass man keinen Partner möchte, weil man einfach keine Zeit für eine Beziehung hat und jemanden auch nicht vernachlässigen möchte. Zuletzt noch gibt es einige Menschen, die keiner der bisher genannten Kategorien entsprechen, weil sie bereits in einer Beziehung sind. Mithilfe von einer Single oder Partnerbörse ist das leicht möglich. Sie können sich für das Casual Dating interessieren, weil sie eine spannende Affäre außerhalb ihrer eigentlichen Beziehung beginnen wollen oder auch weil sie eine weitere Person für ein besonderes erotisches Abenteuer mit ihrem Partner suchen.

All diese Menschen unterscheiden sich. Über die Moral ihrer Gesuche lässt sich streiten, aber wenn man in Betracht zieht, dass das Liebesleben eines Menschen nur ihn selbst betrifft, dann ist dieser Streit obsolet. Aber eines haben sie damit dann auch gemeinsam, abgesehen davon, dass sie ähnliche Dinge suchen: Sie bedürfen einer besonderen Behandlung beim Online-Dating. Zu diesem Zweck haben sich spezielle Portale extra für das Casual Dating etabliert.

Diese vermitteln Menschen zu dem von ihnen angestrebten Erlebnis. Dabei gehen sie sehr diskret sowie professionell vor, damit sie seriös arbeiten, womit ihre Tätigkeit eher selten assoziiert wird. Bekannte Portale, die dieser Kategorie zugerechnet werden können, sind zum Beispiel Secret.de, JOYclub, First Affair und C-Date. Eines unterscheidet diese Portale aber enorm von den klassischen Partnerbörsen, was nicht direkt ihr Geschäft betrifft: Häufig haben solche Portale unterschiedliche Preise für Männer und Frauen. Daher zahlen Frauen für die Mitgliedschaft in vielen Fällen weniger Geld oder sogar gar kein Geld. Damit sollen Frauen zur Anmeldung motiviert werden, da ein oft vorkommendes Problem darin besteht, dass sich mehr Männer anmelden.

Was vielen Menschen, wenn sie an Casual Dating denken, zuerst in den Sinn kommt, ist der klassische One-Night-Stand. Das muss aber nicht der Fall sein. Schließlich wollen Menschen häufig noch einmal mit jemandem schlafen, den sie bereits kennen, weil es unkomplizierter und vor allem in Bezug auf sexuell übertragbare Krankheiten sicherer ist. Daher kann es sein, dass sich aus einem Date, das über Portale zum Casual Dating vereinbart worden ist, ein längerer Kontakt entwickelt, weshalb man sagen könnte: probieren Sie doch Casual Dates aus.

Wieso Frauen sich beim Online-Dating sicher und gewollt fühlen können

Alle Frauen, leben sie auf dem Land oder in der großen Stadt, kennen das Phänomen, dass jemand ihnen hinterherschaut oder –pfeift. Ebenso bekannt ist es, dass Männer Frauen im Vorbeigehen oft mit vulgären Dingen ansprechen oder hupen, wenn sie eine Frau an der Straße entlang gehen sehen. Das hat nicht einmal etwas damit zu tun, ob man als Frau nun gestylt ist oder nicht oder was man gerade genau trägt. Den Frauen ist dieses Verhalten mehr als unangenehm. Besonders schlimm ist es, wenn man so etwas nicht im Vorbeigehen auf der Straße erlebt, sondern in einer gut besuchten Bar, wo man nicht einfach an einen anderen Ort gehen kann. In einer solchen Situation fühlt man sich als Frau machtlos und objektiviert. Dazu kommt noch, dass man häufig etwas Angst vor den Männern hat, die sich dazu berufen sehen, ihre Männlichkeit auf diese Weise auszudrücken.

Das hat schon viele Frauen dazu bewegt, auf Ansprachen von Fremden eher skeptisch und abwehrend zu reagieren, weil man sich nicht recht sicher ist, was der betreffende Mann nun genau beabsichtigt. Eine solche Einstellung ist selbstverständlich wie Gift bei der Partnersuche.

Beim Online-Dating kann ein solches Verhalten jedoch gar nicht vorkommen – je nach Anbieter. Gerade die großen und etablierten Dienste wie Parship und ElitePartner haben häufig einen Filter, der die Nachrichten überwacht und obszöne Nachrichten erst gar nicht zum Empfänger durchstellt. Damit werden äußerst plumpe Anmachen von vornherein verhindert. Zumindest das Catcalling gibt es mit diesem Filter beim Online-Dating nicht. Das soll dazu dienen, dass ein gewisses Niveau gewahrt wird, und dass keine Kontaktanfragen kommen, die nur auf das Eine hinauslaufen sollen. So werden die Frauen vor diesen unangenehmen Kommentaren geschützt und es soll versucht werden, nur dann einen Kontakt entstehen zu lassen, wenn die betreffende Person wirklich auf eine langfristige liebevolle Beziehung hofft. Man ist also im Optimalfall wegen des Charakters interessant.

Viel elementarer hingegen kommt allen, die Übergriffe fürchten, das Online-Dating gelegen. Das sieht so aus, dass man eine Person erst einmal im Chat kennenlernt, solange man will, bevor man auch nur über ein persönliches Treffen nachdenkt. Dieses kann man dann gar nicht erst zustande kommen lassen, wenn man bei der anderen Person auch nur im Geringsten ein schlechtes Gefühl hat. Um das angemessen bewerten zu können, muss man sich aber auf sein Bauchgefühl verlassen können. Da das gerade in Liebesdingen aber häufig nicht ganz verlässlich ist, empfiehlt es sich, jegliche Gefühle kurz auszublenden und sich den Chat in aller Ruhe noch einmal durchzulesen. So kann man Warnsignale, sogenannte „rote Flaggen“, finden, die einem die Entscheidung leicht machen, ob man sich mit einer Person treffen möchte oder eben lieber nicht. Damit werden ganz real Personen geschützt, die sonst vielleicht Opfer von Gewalt geworden wären. Der Aufwand zum Schutz ist hier so gering, dass es sich auf jeden Fall immer lohnt, vor der Vereinbarung eines Treffens und vor dem Treffen noch einmal den Chatverlauf durchzugehen. Vielleicht ist man danach auch nur noch überzeugter vom Anderen.

Welche Vorteile bietet das Online-Dating speziell für Männer?

Männer beschäftigen sich allgemein eher selten mit den Details, was die Partnersuche angeht. Zumindest ist das Klischee darüber so. Es kann sich aber für einen Mann sehr lohnen, wenn er sich einmal genau mit dem Online-Dating beschäftigt. Und wenn es ihm nicht zusagt, dann kann man einfach verbuchen, dass man wieder über eine neue Sache Bescheid weiß.

Doch kommen wir zu den Aspekten, die für das Online-Dating sprechen. Dazu zählt zuallererst einmal die Tatsache, dass Online-Dating nicht viel Zeit erfordert und auch unterwegs immer gut möglich ist. So kann man auch zwischen zwei Meetings, in der Pause oder auf dem Weg zur Arbeit mal schnell ein paar Nachrichten schreiben, wobei ein persönliches Treffen sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen hätte. Dabei kann man auch nie wissen, ob sich das Treffen letztendlich lohnt. Bei etwas verschwendeter Zeit zum Schreiben von Nachrichten ist das natürlich weniger relevant.

Das Online-Dating bietet den Nutzern den großen Vorteil, dass man die andere Person erst so gut kennenlernen kann, wie man nur möchte, bevor unter Umständen die nächsten Schritte folgen. Das wird häufig angeführt, wenn es darum geht, dass Frauen so sicherer sind. Aber auch Männern bieten sich in diesem Punkt Gefahren, wenn diese auch anders gelagert sind. Diese Gefahren sind häufig schlicht und einfach eingebildet, weil sie Klischees entstammen, die den Frauen eher negativ zu bewertende Charaktereigenschaften zusprechen. Doch es gibt leider einige Menschen, die solche Klischees immer wieder bestätigen, auch wenn man denkt, niemand existiere, der dem Klischee wirklich exakt entspricht.

Eine dieser Gefahren ist weniger eine echte Gefahr für den Mann als vielmehr eine Gefahr für seinen Geldbeutel. Denn leider gibt es immer wieder Menschen, die sich von Geld magisch angelockt fühlen. Es ist gut möglich, dass sie auch eine feste Beziehung zu einer anderen Person eingehen, aber auch diese basiert dann leider auf dem Gedanken, dass die andere Person Geld hat und einem ein schönes und leichtes Leben ermöglichen kann. Ebenso ist aber auch gut möglich, dass jemand einfach ein kostenloses Abendessen oder eine kostenlose Unternehmung haben möchte. Das ist sehr oberflächlich, weil die andere Person eigentlich nur benutzt wird. Aber mit Hilfe des Online-Datings kann man diese Gefahr weitestgehend umschiffen, wenn man sich beim Chatten Zeit lässt und die andere Person erst einmal kennenlernt, bis man ihre Motive ungefähr einschätzen kann. Man könnte auch den Beruf im Profil einfach nicht erwähnen, damit niemand das Gehalt schätzen kann.

Noch oberflächlicher geht es aber noch, wenn Menschen Kontakt zu anderen Personen nur auf Grund ihres Aussehens aufnehmen. Das kann man zum Glück sehr gut steuern, indem man sein Profilbild dementsprechend anpasst. Bilder, die das definierte Sixpack zeigen, sind also eher ungeeignet, wenn man jemanden kennenlernen will, der es ernst meint. Außerdem erkennt man dieses Motiv immer recht schnell daran, dass gehäuft Komplimente zum Aussehen kommen, aber sonst das Interesse am eigenen Charakter möglicherweise eher gering scheint. Das betrifft natürlich nicht nur Männer, sondern auch Frauen, aber beide Geschlechter haben unter solchen Avancen zu leiden.

 

Was unterscheidet ElitePartner und Parship eigentlich?

Beim Online-Dating kommt immer schon nach kurzer Zeit die Sprache auf ElitePartner und Parship. Diese beiden Partnervermittlungen haben sich schon seit einigen Jahren als Marktführer im deutschsprachigen Raum etabliert, was die Suche nach einem Partner im Internet betrifft. Doch allzu häufig werden die beiden Portale über einen Kamm geschoren. Dabei wird nicht beachtet, dass Parship (Ehrfahrungsberichte und mehr: singleboersen24.com) und ElitePartner trotz aller Ähnlichkeiten immer noch zwei verschiedene Portale sind, die unabhängig voneinander geführt werden.

Es eint beide Portale ihre Klientel. So arbeiten Parship und ElitePartner beide vor allem für Akademiker und allgemein gebildete und gut verdienende Singles. ElitePartner wirbt sogar damit, dass sich dort die „Akademiker und Singles mit Niveau“ nur so tummeln. Das zeigt sich auch am Anteil der Akademiker an den Nutzern der Seite. ElitePartner kann mit einer Akademikerquote von circa 70% auftrumpfen, während Parship es „nur“ auf 52% bringt. Diese Quoten sind beide sehr hoch. Auch die restlichen Mitglieder der beiden genannten Partnervermittlungen sind tendenziell eher hoch gebildet und verdienen ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechen viel.

Jedoch verfügt Parship über weitaus mehr Mitglieder als ElitePartner. Parship hat zu einem bestimmten Zeitpunkt 5,4 Millionen Mitglieder gehabt, als ElitePartner zur gleichen Zeit nur 3,8 Millionen Menschen zu seinen Nutzern zählen konnte. Aus diesem Grund gibt es bei Parship auch mehr aktive Mitglieder. In einer durchschnittlichen Woche melden sich dort 750000 Menschen an, wobei sich bei ElitePartner in einer normalen Woche nur 650000 Menschen anmelden. Der prozentuale Anteil an aktiven Mitgliedern ist damit allerdings bei ElitePartner höher als bei Parship. So kann man mit Menschen aus ganz Deutschland flirten.

Was bei den beiden Diensten wieder sehr ähnlich funktioniert, ist das Vermittlungsprinzip. So muss man in beiden Fällen einen Persönlichkeitstest absolvieren. Dieser basiert auf modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Psychologie und ist von Psychologen erarbeitet sowie für gut befunden worden. Wenn man den Persönlichkeitstest absolviert hat, was meist 15-30 Minuten dauert, dann kann es erst richtig losgehen mit der Partnersuche. Mehr dazu Interessanter Artikel von www.singleboersen24.com. Dazu wertet ein Algorithmus die Antworten der Nutzer im Persönlichkeitstest aus und sucht nach Gemeinsamkeiten. Wer viele Gemeinsamkeiten aufweist, wird von dem Algorithmus als ein mögliches Paar identifiziert. Passende Nutzer, die viele gleiche Antworten gegeben haben, werden einander dann als mögliche zukünftige Partner vorgeschlagen. Dabei können problemlos dreistellige Beträge an Partnervorschlägen erreicht werden. So kann jeder einen passenden Partner für sich selbst finden. Die gemachten Partnervorschläge haben bisher die Nutzer immer mehr als zufriedengestellt.

Doch eine Partnervermittlung lebt davon, dass sich auch Paare finden. Dies wird in einer sogenannten Erfolgsquote festgehalten. In dieser Quote wird der Anteil der Menschen erfasst, die sich mit der Begründung, sie seien jetzt vergeben, von der Partnervermittlung abmelden. Diese beträgt bei ElitePartner 42%. Das ist die höchste bekannte Erfolgsquote für eine Partnervermittlung im Internet. Allerdings hat ElitePartner keinen großen Vorsprung auf Parship. Dort liegt die Erfolgsquote mit circa 38% immer noch sehr hoch, höher als bei allen anderen Diensten außer eben ElitePartner.

Man sieht also, jeder der beiden Dienste hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Es kann nicht pauschal gesagt werden, welche Plattform besser ist. Das hängt immer von der Person ab.